Kachetien Sehenswürdigkeiten und Reisetipps

Kachetien ist eine Region in Georgien, die für ihre Weine bekannt ist – allerdings ist sie nicht nur für Weinliebhaber ein MUSS, sondern bietet auch viele weitere spannende Sehenswürdigkeiten.

Kachetien Reisetipps

Kachetien

Sighnaghi

Sighnaghi

Sighnaghi

Sighnaghi ist als Stadt der Liebe bekannt. Sie ist zwar ziemlich klein, aber sehenswert. Es gibt zwei Tatsachen, die Sighnaghi zur Stadt der Liebe machen. Die erste ist das Standesamt, welches rund um die Uhr geöffnet ist, sodass man zu jeder Tageszeit die Ehe schließen kann.

Die zweite ist eine schöne Legende. Ein berühmter georgischer Maler, Niko Pirosmani, hatte seinerzeit den kompletten Rathausplatz der Stadt mit Blumen bedeckt, um die Dame seines Herzens, die französische Tänzerin und Schauspielerin Marguerite de Sèvres, zu beeindrucken. Noch nicht überzeugt? Zwei Details machen diese Liebesgeschichte noch verrückter. Erstens: Niko verkaufte seinen gesamten Besitz, um alle Blumen der Stadt zu erwerben. Zweitens: Er hatte diese Frau nur auf der Bühne gesehen, kannte sie aber nicht persönlich und hatte sie noch nicht einmal getroffen.Ob nun wahr oder nicht, aber diese schöne Geschichte zeigt das georgische Temperament. Natürlich bleibt die Frage, wie die so umworbene reagierte. Naja, eine Version besagt, dass die Schauspielerin beeindruckt war, hinausging und Pirosmani küsste. Die andere Version besagt, dass Pirosmani mit seiner Aktion nichts erreichte.

Sighnaghi ist aber auch für seine Burg und Stadtmauer berühmt. Die 28 Wachtürme sind gut erhalten und bieten einen spektakulären Blick auf das Alazan-Tal. Die Stadtmauer ist 4,5 km lang und besteht noch in ihrer ursprünglichen Form. Die Einheimischen sagen, dass es sich dabei um die längste Stadtmauer Europas handelt. Ich habe versucht, diesbezüglich offizielle Informationen zu finden, war aber erfolglos. Dann werden wir doch den Georgiern aufs Wort glauben, oder?

David Gareji

David Gareja

David Gareji

David Gareji ist eine Höhlenkloster-Komplex. Die Anlage besteht aus etwa 20 Klöstern, die teilweise in Felshöhlen errichtet wurden. Das wichtigste Kloster ist David Gareji, das vom syrischen Mönch David im 6. Jahrhundert n. Chr. gegründet wurde. Man findet im Kloster Beschriftungen in vier Sprachen – georgisch, armenisch, griechisch und arabisch –, anhand derer man die interessante Geschichte des Klosters verfolgen kann. Auch die zahlreichen Wandgemälde sind historische Schätze; die ältesten Fresken stammen aus dem 8. Jahrhundert. Eine weitere interessante Tatsache ist, dass Teile des Komplexes auf aserbaidschanischem Territorium liegen. Wenn man eine Wanderung zum Tetri-Udabno-Kloster unternimmt, die etwa zwei bis drei Stunden dauert, dann blickt man von oben sowohl auf Aserbaidschan als auch auf Armenien.

Nationalparks

Georgien ist zudem für seine schönen Nationalparks bekannt. In Kachetien gibt es mehrere Parks, die wunderbare Wandermöglichkeiten bieten. Der Lagodechi-Nationalpark ist z. B. berühmt für seine Wasserfälle. Je nach Fitnessgrad kann man unterschiedliche Routen wählen, von ziemlich leicht bis sehr anspruchsvoll. Aber die Nationalparks in Georgien verdienen einen separaten Artikel, den wir noch schreiben werden.

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